Karl Rüdiger Himmes, ein guter Freund.

Karl-Rüdiger Himmes, wie immer gut gelaunt und wißbegierig.

Karl-Rüdiger Himmes, wie immer gut gelaunt und wißbegierig.

Es war wohl für alle die schockierendste Nachricht 2017, das unser Tischfreund Karl-Rüdiger Himmes nicht mehr unter uns weilt.

Unvergessen seine herzliche und liebenswürdige Art. Sein Interesse an Bildung und der Freude daran, sie mit anderen zu teilen. Ihn auf seinen Reisen, die er auch für unseren Tisch organisierte, zu bgeleiten, waren ein Quell der Freude und Wissen. Seine zuvorkommende Art werden wir wohl alle am meisten vermissen.

Immerhin durfte er bis zum letzten Augenblick seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen, dem Reisen und dem knüpfen internationaler Beziehungen. Karl-Rüdiger Himmes war ein Europäer durch und durch dem es immer wichtig war, so viel voneinander zu lernen wie möglich. Seine Heimat Neuss und Düsseldorf der Welt zu zeigen.

Er trug das Bundesverdienstkreuz und auch den Leopolds-Orden des belgischen Königs. Nicht zu Unrecht wurde er als der kommunalen „Außenminister“ von Neuss gesehen. Und all das teilte er auch mit den Düsseldorfer Jonges.

Wir sind ihm für alles  unendlich dankbar und fühlen uns geehrt, mit ihm am Tisch „de Hechte“ zusammen gewesen zu sein. Wir denken aber auch an die große Familie, denen er nun aus ihrer Mitte gerissen wurde.

Im Alter von 76 Jahren starb Karl-Rüdiger überraschend bei einer Reise in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana.

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Ein „Hecht-Sprung 11“ in die Historie.

Die Premiere der „Sichtbare Zeichen der Jonges“ im Jahr 2000

Von Horst Morgenbrod

Wann und warum brachte unser Heimatverein am Hause Burgplatz 12 eine Goethe-Gedenktafel an? Was bedeutet der Name Friedrich von Spee für die Düsseldorf-Historie? Wie sind die einzelnen Stationen des von den Jonges aus Anlass des 700-lahre-Stadt-Jubiläums gestifteten und von Ben Gerresheim errichteten Stadterhebungsmonument zu erklären?

In dem uns vorliegenden Buch „Sichtbare Zeichen der Düsseldorfer Jonges“ wird auf 230 Seiten all das aufgelistet, was unser Heimatverein 111 den bald 70 Jahren seines Bestehens an Gedenktafeln. Brunnen, Plastiken. Monumenten und anderen hast ansehen Erinnerungen an die Geschichte unserer Stadt gestiftet hat. Viele Tischgemeinschaften haben Patenschaften dieser Denkmäler übernommen.

Das Buch ist ein Jubliläumsgeschenk der TG „de Hechte“ an unseren Verein aus Anlass ihres 25- jährigen Bestehens. Nur eine trockene Aufzählung von Jonges-Stiftungen? Das Gegenteil ist der Fall· Das Buch hat nicht nur hervorragende Papierqualität, es ist auch von der grafischen Gestaltung her ein Meisterwerk geworden. Beim Blättern lässt sich nachvollziehen, welches Arbeitsmaß sich mehr als 25 Tisch-Mitglieder über viele Monate zugemutet haben.

Hechte-Tischbaas Arnulf Pfennig nannte drei Namen stellvertretend für den gesamten Mittarbeiterstab: Redakteur Hermann Schulte, für Fotografie und Gestaltung Josef Schmitt und für den Druck Helmut Kühn. Gratulation an dieses Team!

Auch der heilige Nepomuk gehört zum Stiftungs-Fundus der Jonges. Er wacht an der Oberkasseler Brücke.

Auch der heilige Nepomuk gehört zum Stiftungs-Fundus der Jonges. Er wacht an der Oberkasseler Brücke.

Jonges-Baas Gerd Welchering würdigte dieses Geschenk „der Hechte“ an den Verein und nannte es ein grandioses Buch und unverzichtbares Nachschlagewerk. Er zollte den Machern Respekt Dank und Anerkennung. Am Abend der Vorstellung dieses Buches im vorigen Monat erfreuten die Hechte die Jonges auch mit einem von Josef J Schmitt erdachten Sketch, bei dem zehn Studenten (TC-Mitglieder) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf der Vorlesung ihres Professors (Helmut Kühn) über das Thema „Die Geschichte der Evolution vom Hecht zum Jonges-Hecht“ lauschten.

Dass sie die Vorlesung immer wieder durch ungezügelte Zwischenbemerkungen störten. irritierte den Professor (der auch eine Idealbesetzung für die Rolle des Prof Unrat wäre) so sehr. dass er die Vorlesung abbrach. Applaus der Jonges für diesen Einfall.

Die Initiative der TG „de Hechte“ ist ein Musterbeispiel für den Einfallsreichtum mancher Tischgemeinschaften für ihre Kreativität und den hohen ehrenamtlichen Einsatz für den Verein Und da der Elfte im Elften kurz bevorsteht: “Eine Rakete für „de Hechte“!

Originalbeitrag als PDF > Die Premiere der „Sichtbare Zeichen der Jonges“ im Jahr 2000

Anekdote zur Gründung der Tischgemeinschaft „De Hechte“.

Von Josef, genannt Jupp, ten Haaf,
unserem langjährigen Tischmitglied und Baas, der 2016 im Alter von 94 Jahren gestorben ist.


Es war in den siebziger Jahren. Der Wunsch des damaligen Präsidenten Herrmann Rath war es, den Verein auf dreitausend Mitglieder zu bringen. Karl Rehme, Brauereivertreter, Gründer und späterer Tischbaas der Tischgemeinschaft „Schlossturm“ war derjenige, der viel dazu beigetragen hatte.

Da viele alte Tischgemeinschaften sich nur zögerlich öffneten, entstanden neue Tischgemeinschaften. Ich habe damals als ehrenamtlicher Mitarbeiter und Mitgeschäftsführer gearbeitet. Das Ziel des Vorstandes war, neue Mitglieder in den bestehenden Tischgemeinschaften zu integrieren. Da die Zahl der neuen Tischgemeinschaften sehr stark stieg, machte Hermann Raths die Neugründungen von der Zustimmung des Vorstandes abhängig. In dieser Zeit kam Dietmar Lotalla , später auch Hans Müller zu mir und baten mich, doch zu versuchen, eine Ausnahmeregelung zu erreichen.

Wer Hermann Raths kennt, der weiß wie schwierig das war, den zur Änderung einer Meinung zu bringen, die er vertrat. Ich musste daher eine besondere Gelegenheit abwarten, um dem Baas mein Anliegen vorzutragen, denn ich hatte versprochen, mich für die Gründung der Tischgemeinschaft „De Hechte“ einzusetzen. Die Gelegenheit kam. Da ich auf der Gerresheimer Straße wohne und der Baas sein Konsulat in der Worringerstraße hatte, war ich dort öfter zur Unterzeichnung wichtiger Post.

Bei der Gelegenheit sagte ich so ganz nebenbei, dass ein Heimatfreund mich wegen der Gründung einer neuen Tischgemeinschaft angesprochen hätte, die auch schon eine Anzahl honoriger Mitglieder hatte. Er sah mich über seine dunkle Brille von der Seite an, lächelte und meinte, ich solle ihm das am nächsten Dienstag noch einmal vortragen und ihn daran erinnern, da er mit den anwesenden Vorstandsmitgliedern sprechen wolle.

Gleichzeitig hatte ich aber auch mit Prof. Schadewaldt, dem damaligen Vizebaas gesprochen und ihn gebeten, mein Anliegen zu unterstützen. Dieser Dienstag kam, ich erinnerte den Baas Hermann Raths daran. So erreichte ich die Zustimmung des Vorstandes, eine Ausnahme zur Gründung der Tischgemeinschaft „De Hechte“ zu machen. Hermann Raths veranlasste mich, die Zustimmung des Vorstände Dietmar Lotalla und Hans Müller mitzuteilen.

Eine Anekdote? Wenn ja, hat sie den Vorteil, wahr zu sein.

Josef ten Haaf


Hier ist der Original-Beitrag, schön in Schreibmaschine geschrieben.

Neue Hechte im Juli 2016

Bei der Neuaufnahme am Jongesabend vom 05.07.2016 durften wir folgende neue Mitglieder am Tisch der Hechte begrüßen:

Martin Boden

Martin Boden, Rechtsanwalt

Hartmut Ober

Hartmut Ober, Dipl. Kaufmann Buchhändler

Andreas Schaack

Andreas Schaack, Verkaufsleiter

Christian Teutsch

Christian Teutsch, Rechtsanwalt

Allen neuen Hechte ein herzliches Willkommen!

Euer Schriftwart Holger Andresen-Saran

Buchpräsentation „Sichtbare Zeichen“ im Rathaus

Am Donnerstag den 14. Juli 2016 hat die Buchpräsentation „Sichtbare Zeichen der Düsseldorfer Jonges“ im Rathaus stattgefunden. Gegen 15 Uhr übergab der Jongesvorstand und die mit der Buchherstellung verantwortlichen Hechte dem Oberbürgermeister Geisel und den Honoratioren der Stadt das erste Exemplar. Wir sind stolz auf das geschaffene Werk und danken hiermit ausdrücklich allen Hechten, die sich daran aktiv beteiligt haben.

Das Buch „Sichtbare Zeichen der Düsseldorfer Jonges“ ist im Grupello-Verlag www.grupello.de unseres Tischfreundes Bruno Kehrein erschienen und kann sofort über den Buchhandel erworben werden.

Bekanntermaßen hat unser Tischfreund Josef ten Haaf eine großzügige Spende von 500 € zur ausschließlichen Verwendung für das Buch geleistet. Somit sind wir in der Lage unseren Tischfreunden ein begrenztes Kontingent des Buches zu einem gegenüber dem Buchhandel  deutlich reduzierten Preis anzubieten. Weiteres hierzu später.

Euer Schriftwart Holger Andresen-Saran

160714 sichtbare Zeichen

Die Tischgemeinschaft Dehechte gratuliert Ihren Tischfreunden Christian Steinmetz und Volker Vogel anläßlich ihrer Ehrung durch den Hauptverein.

Volker Vogel Stadtbildpfleger der Düsseldorfer Jonges erhielt die Silberne Ehrennadel für besondere Verdienste. Christian Steinmetz wurde mit der Christian-Dietrich-Grabbe-Plakette ausgezeichnet. Die Plakette wurde zur 100. Wiederkehr des Todestages des Dichters am 12. September 1936 vom Heimatverein gestiftet. Der berühmte Theatergründer Immermann rief 1834 den verzweifelten am 11.12.1801 in Detmold geborenen Grabbe nach Düsseldorf. Er wohnte in der Ritterstraße 21 und verstarb am 12. September 1836 in Detmold. Grabbe war ein „Reformator und Zyniker, der Zweifler und Zersetzer aus heiligem Protest“. Er hegte ein starkes, deutsches Nationalgefühl. Eines seiner bedeutendsten der Heimat verbundenen Werke, das Drama die „Hermannsschlacht“, wurde in Düsseldorf, wo er aber hauptsächlich als Theaterkritiker tätig war, konzipiert.

Lieber Christian, Lieber Volker,
herzlichen Dank für Euer Engagement.