„Gemeinschaft erleben – trotz Corona“

Leeve Hechte, 

„Gemeinschaft erleben – trotz Corona“ war das zentrale Thema unserer letzten virtuellen Tischvorstandssitzung via Skype. Wir möchten Euch gerne über wesentliche Inhalte der Sitzung informieren und bitten gleichzeitig um Eure Rückmeldung zum Thema Videokonferenzen. 

In der aktuellen Situation sind soziale Kontakte bis auf weiteres nur eingeschränkt möglich.  Leider sind daher auch unsere Zusammenkünfte im Rahmen der „Jongesabende“ mit anschließenden Diskussionen in den wunderbaren Lokalitäten Düsseldorfs seit Wochen nicht möglich. 

Dies ist sehr bedauerlich – ist der regelmäßige Austausch über aktuelle Themen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kunst und Kultur ein wichtiger Bestandteil unserer Tischgemeinschaft und immer auch eine besondere Bereicherung.    

So lange Präsenztreffen in größerer Runde nicht möglich sind, können Videokonferenzen über entsprechende Internetplattformen eine Alternative sein. 

Wir denken daher, dass z.B. tischinterne Online-Impulsvorträge mit anschließender Diskussion „von Hechten für Hechte“ oder Online-Quizveranstaltungen – gegebenenfalls auf Basis von ausgewählten Quizboxen des Grupello Verlags – gute Möglichkeiten für virtuelle Zusammenkünfte sind.

Bitte teilt uns Eure grundsätzliche Meinung, Ideen zu Impulsvorträgen/Rednern und gerne auch ganz andere Ideen per Mail an schriftwart@dehechte.de mit. Je nachdem wie Euer Feedback ausfällt und je nach der weiteren Entwicklung der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona Virus (Stichwort: aktuell beginnende Lockerungen) würden wir einen Versuch wagen.

Tischinterne Hilfsangebote

Viele von uns Hechten sind unserem Aufruf gefolgt und haben zu Beginn der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona Virus Hilfe für andere Tischmitglieder angeboten. Das ist ein großartiges Zeichen der Gemeinschaft und Solidarität. Glücklicherweise mussten die Hilfsangebote bis dato noch nicht in Anspruch genommen werden. 

Dennoch herzlichen Dank an alle, die sich spontan bereit erklärt haben, bei Bedarf zu helfen!

Wir freuen uns auf Eure Rückmeldung und auf ein baldiges Wiedersehen!

Bleibt gesund!

Der Tischvorstand deHechte

Grabpflege „Alter Bilker Friedhof“

Trotz Corona gehen De Hechte ihrer Verpflichtung nach.
An einem schönen Sonnentag wurden wieder die Grabplatten von Maria Melos, Dr. W. Harless, J.J. Scotti, Prof. E. Deger und Josef Wimmer gereinigt.
Bei den Reinigungsarbeiten wird man immer wieder von Interessierten Passanten angesprochen.
Daraus entwickeln sich dann meinst Gespräche über die Geschichte dieses Ortes und über die Personen, an die hier gedacht wird.
Viele sind überrascht, dass es hier nicht nur um kirchliche Amtspersonen geht, sondern eher um Menschen, die sich um Düsseldorf verdient gemacht haben.
Nun sind die Gräber wieder rechtzeitig sauber für die Ostertage und können von den Parkbesuchern bestaunt werden.

Wenn Ihr an den schönen Tagen spazieren geht, haltet bitte Abstand zu einander und bleibt damit gesund.

Ich wünsche Euch und euren Familien schöne Ostertage und vielleicht sieht man sich aus der Entfernung am „Alten Bilker Friedhof“

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Grabplatte von Prof. Ernst Deger nach der Reinigung

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Grabplatte von Prof. Ernst Deger während der Reinigung.

Guido Moore

 

 

 

Mitgliederversammlung „de Hechte“, der 36. Tischgemeinschaft bei den Düsseldorfer Jonges und im 45. Jahr (gegr. 1975).

Am 08.03.2020 fand unsere alljährliche Mitgliederversammlung wie in den letzten Jahren auch wieder im Vereinshaus TC13 statt. Mit 31 anwesenden Hechten wurde unter Leitung unseres Tischbaases Johannes Klischan über ca. zwei Stunden die Tischaktivitäten des vergangenen Jahres aufbereitet und für das laufende Jahr die geplanten Aktivitäten diskutiert. Im Fokus stand u.a. das geplante Tischfest zum 45. Jubiläum der Hechte im Mutter-Eye-Cafe, diverse Ausflüge und Reisen, sowie die aktuelle Entwicklung der Homepage.

Mitgliederversammlung „de Hechte“ 2020

Mitgliederversammlung „de Hechte“ 2020

 

Arbeiten an der Homepage „De Hechte“

Nach den bekannten Hacker-Angriffen auf unsere Homepage und dem aufwändigen Wiederaufbau der Grundstruktur treffen sich der Tischbaas Johannes Klischan, Guido Moore und der Schriftwart Holger Andresen-Saran bei Christian Steinmetz, das kleine Redaktionsteam. Allmählich sollen nun wieder fehlende und aktuelle Inhalte nachgetragen werden.

Um den Wiederaufbau des Archivs kümmert sich Guido Moore. Beiträge zu Veranstaltungen und dergleichen, soweit vorhanden, pflegt der Schriftwart Holger Andresen-Saran ein. Der Mitgliederbereich befindet sich in Arbeit.

Da simmer dabei.

 Ein Samstagmorgen bei Christian Steinmetz im Atelier.

Geologischer Spaziergang durch den Grafenberger Wald

Am 16.06.2019 wurden einige Hechte von unserem sachkundigen Tischfreund Eric Lichtenscheidt, seines Zeichens Fotograf und Geologe, auf einem geologischen Spaziergang durch den Grafenberger Wald geführt. Gestartet wurde am Jan-Wellem-Brunnen am Staufenplatz. An den einzelnen Stationen wurden die erdgeschichtlichen Merkmale des beliebten Ausflugortes kenntnisreich den staunenden Hechten erläutert.

Unterwegs konnte noch ein Abstecher zur zeitgleichen ARTWALK Ausstellung im Wald bei einer Installation unseres Tischfreundes Joachim Stallecker gemacht werden.

Zwischendurch kehrten die Hechte dann im Golfrestaurant Grafengrün zum Mittagessen ein. Anschließend machte sich die kleine Gruppe gestärkt und gut gelaunt wieder zurück auf den Weg zum Ausgangspunkt, dem Staufenplatz.

Das Programm Geologischer Spaziergang

Ausschnitt Ausstellung ARTWALK Joachim Stallecker

Ausschnitt Ausstellung ARTWALK Joachim Stallecker

Bruno Kehrein, Verleger und Jong, starb mit 67 Jahren.

Bruno Kehrein *18.10.1951 †03.05.2019

Bruno Kehrein
*18.10.1951 †03.05.2019

Der Umfassende

Der Verleger Bruno Kehrein ist tot. Das Mitglied der TG Hechte hat in den vergangenen Jahren eine Reihe Bücher der Jonges verlegt. Denn der Schwerpunkt seines Lebenswerks, der Grupello-Verlag, war seine Heimat.

Aber es war kein bloßer Regionalverlag. „Die Globalisierung verdrängt das Regionale nicht, sondern wertet es sogar auf“, hat Kehrein einmal gesagt. Die Provinz sei nicht drittklassig, sondern Gegenpol zu Arroganz und Überforderung in den Metropolen. Sein Angebot: „Schöne Bücher für kluge Leser.“ Dabei ließ er sich nicht auf bestimmte Themen begrenzen.

Beispiel? Donnerstag ging mein Romanmanuskript an die Verlage, schon am Sonntagabend rief Kehrein an und sagte, er fände es gut. Ich solle morgen um zehn vorbeikommen, Schwerinstraße 55. Ein freundlicher Mitsechziger in bequemer Kleidung öffnete dann dort eine Wohnung, proppenvoll mit Büchern, in Regalen, Stapeln und Kisten, bis zur Decke. Über Kunst, Wissenschaft, Heine, Düsseldorf, also jede Menge Heimatliteratur. Dazwischen ein paar junge Frauen an Schreibtischen und Laptops. War ich hier mit meiner schrägen Gaunergeschichte richtig? Er sah meine Zweifel. „Mir gefällt Ihr Stil und Humor!“ So einfach war das für ihn.

In der kleinen Kaffeeküche erfuhr ich dann so einiges über ihn selbst. Im Hunsrück aufgewachsen, hatte er in Frankfurt und Berlin Pädagogik, Psychologie und Soziologie studiert und war bei der Apo. Wir diskutierten, warum das mit unserer Weltrevolution damals nicht klappen konnte. Und von der Politik ging es per Du schnell weiter über die Künstler des „Jungen Rheinland“, seine Autorin Gabriele Henkel und Jan Wellem zum Fußball. Kehrein war Dauerkarteninhaber der Fortuna.

Er kannte sich mit Doppelsechs und hängender Spitze so gut aus wie bei Sigmund Freud. Der Mann war umfassend gebildet und emotionell interessiert. Das Kaufmännische eines Verlegers lernte er dann bei Wagenbach.1980 gründete er schließlich in Düsseldorf seinen eigenen Verlag.

Bruno Kehrein war der Hauptgrund für mich, bei den Jonges mitzumachen. „Da solltest Du auch eintreten. Heimatverbunden und weltoffen sind wir, wo findet man das sonst so?“ Er bot mir seine Patenschaft dafür an. Am Ostersonntag starb er völlig unerwartet. Sein großes Herz konnte private und berufliche Anstrengungen wohl nicht mehr verkraften.

Text: Wolfgang Frings
Aus dem Tor 07-2019

Hoch hinaus, weich gelandet.

Im Schatten des A-380

Schon sehr eindrucksvoll, obwohl so gut wie alle ihn kennen: Der Düsseldorfer Flughafen. Allerdings nur die drei Flugsteigbereiche A, B und C und zwar innen, mit den Geschäften, Schaltern, Sicherheitskontrollen und der Gepäckausgabe.

37 Hechte wollten das Ganze „von der anderen Seite“ sehen und so organisierten sie eine Besichtigungstour. Mit dem Bus, denn auf das Gelände darf niemand zu Fuß. Trotzdem wurden wir bei der Einfahrt kontrolliert wie die Fluggäste drinnen auch.

Zunächst umrundete unser Fahrer kleine Privatjets, mit denen Reiche, Mächtige und welche, die gerne so gesehen werden möchten, fliegen und unter sich bleiben. Einige dunkle Limousinen standen bereit, aber leider kein Winterkorn oder Mick Jagger zu sehen.

Dann zu großen Maschinen an den Auslegern der Flugsteige. Man konnte von ganz nah erkennen, dass Koffer immer noch per Hand aufs Band gelegt und im Flugzeug verstaut werden müssen. Ein Knochenjob, deshalb nur für Männer. Beim Stopp an den automatischen Verteilbändern über die tausende Gepäckstücke transportiert werden, erfahren wir, dass ein Koffer vom Check-in bis in das Flugzeug nur 20 Minuten benötigt.

Es ging weiter, um zu sehen, wie Boeings und Airbusse vom Ausleger weg – geschoben werden, bis sie die Turbinen zum Start nutzen können. Wir beobachteten, dass auch Jets manchmal eine Starthilfe benötigen, wenn die Batterie dazu nicht mehr reicht.

Schließlich der Höhepunkt: Die Piloten eines riesigen A-380 von Emirates testeten die Ruder und Flügelklappen. Sie rollte dann langsam zum Start, begleitet vom Bus. So nah wie möglich, aber nah genug, um Respekt vor den riesigen Turbinen zu bekommen.

Weiter ging es über das Gelände, an vielen Hallen vorbei bis zum Ende der Start- und Landebahnen und wir durften erleben, wie „unser“ A-380 abhob.

Die Hechte landeten am Ende, pünktlich … in der Brauerei an der Oststraße. Zum Nachtanken.

Wolfgang Frings
(aus Tor 07.2019)

Führung Botanischer Garten

Am spätsommerlichen Samstag, den 15.09.2018 wurden einige Hechte unter der Leitung der Pflanzenillustratorin Katrin Saran durch den botanischen Garten der hiesigen Heinrich-Heine-Universität geführt. Ihr Wissensfundus rund um die Pflanzenwelt begeisterte die kleine Gruppe auf den vielen Stationen in der Gewächshauskuppel, sowie im Außenbereich des weitläufigen Gartens. Im Anschluss kehrten alle noch gemeinsam in der Gaststätte Scotti´s in der Nähe zum botanischen Garten zum Abendessen ein.

   

Karl Rüdiger Himmes, ein guter Freund.

Karl-Rüdiger Himmes, wie immer gut gelaunt und wißbegierig.

Karl-Rüdiger Himmes, wie immer gut gelaunt und wißbegierig.

Es war wohl für alle die schockierendste Nachricht 2017, das unser Tischfreund Karl-Rüdiger Himmes nicht mehr unter uns weilt.

Unvergessen seine herzliche und liebenswürdige Art. Sein Interesse an Bildung und der Freude daran, sie mit anderen zu teilen. Ihn auf seinen Reisen, die er auch für unseren Tisch organisierte, zu bgeleiten, waren ein Quell der Freude und Wissen. Seine zuvorkommende Art werden wir wohl alle am meisten vermissen.

Immerhin durfte er bis zum letzten Augenblick seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen, dem Reisen und dem knüpfen internationaler Beziehungen. Karl-Rüdiger Himmes war ein Europäer durch und durch dem es immer wichtig war, so viel voneinander zu lernen wie möglich. Seine Heimat Neuss und Düsseldorf der Welt zu zeigen.

Er trug das Bundesverdienstkreuz und auch den Leopolds-Orden des belgischen Königs. Nicht zu Unrecht wurde er als der kommunalen „Außenminister“ von Neuss gesehen. Und all das teilte er auch mit den Düsseldorfer Jonges.

Wir sind ihm für alles  unendlich dankbar und fühlen uns geehrt, mit ihm am Tisch „de Hechte“ zusammen gewesen zu sein. Wir denken aber auch an die große Familie, denen er nun aus ihrer Mitte gerissen wurde.

Im Alter von 76 Jahren starb Karl-Rüdiger überraschend bei einer Reise in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana.

Nachruf RP-Online | Nachruf Stadt Neuss | Nachruf CDA | Nachruf Nouvelle 24

Ein „Hecht-Sprung 11“ in die Historie.

Die Premiere der „Sichtbare Zeichen der Jonges“ im Jahr 2000

Von Horst Morgenbrod

Wann und warum brachte unser Heimatverein am Hause Burgplatz 12 eine Goethe-Gedenktafel an? Was bedeutet der Name Friedrich von Spee für die Düsseldorf-Historie? Wie sind die einzelnen Stationen des von den Jonges aus Anlass des 700-lahre-Stadt-Jubiläums gestifteten und von Ben Gerresheim errichteten Stadterhebungsmonument zu erklären?

In dem uns vorliegenden Buch „Sichtbare Zeichen der Düsseldorfer Jonges“ wird auf 230 Seiten all das aufgelistet, was unser Heimatverein 111 den bald 70 Jahren seines Bestehens an Gedenktafeln. Brunnen, Plastiken. Monumenten und anderen hast ansehen Erinnerungen an die Geschichte unserer Stadt gestiftet hat. Viele Tischgemeinschaften haben Patenschaften dieser Denkmäler übernommen.

Das Buch ist ein Jubliläumsgeschenk der TG „de Hechte“ an unseren Verein aus Anlass ihres 25- jährigen Bestehens. Nur eine trockene Aufzählung von Jonges-Stiftungen? Das Gegenteil ist der Fall· Das Buch hat nicht nur hervorragende Papierqualität, es ist auch von der grafischen Gestaltung her ein Meisterwerk geworden. Beim Blättern lässt sich nachvollziehen, welches Arbeitsmaß sich mehr als 25 Tisch-Mitglieder über viele Monate zugemutet haben.

Hechte-Tischbaas Arnulf Pfennig nannte drei Namen stellvertretend für den gesamten Mittarbeiterstab: Redakteur Hermann Schulte, für Fotografie und Gestaltung Josef Schmitt und für den Druck Helmut Kühn. Gratulation an dieses Team!

Auch der heilige Nepomuk gehört zum Stiftungs-Fundus der Jonges. Er wacht an der Oberkasseler Brücke.

Auch der heilige Nepomuk gehört zum Stiftungs-Fundus der Jonges. Er wacht an der Oberkasseler Brücke.

Jonges-Baas Gerd Welchering würdigte dieses Geschenk „der Hechte“ an den Verein und nannte es ein grandioses Buch und unverzichtbares Nachschlagewerk. Er zollte den Machern Respekt Dank und Anerkennung. Am Abend der Vorstellung dieses Buches im vorigen Monat erfreuten die Hechte die Jonges auch mit einem von Josef J Schmitt erdachten Sketch, bei dem zehn Studenten (TC-Mitglieder) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf der Vorlesung ihres Professors (Helmut Kühn) über das Thema „Die Geschichte der Evolution vom Hecht zum Jonges-Hecht“ lauschten.

Dass sie die Vorlesung immer wieder durch ungezügelte Zwischenbemerkungen störten. irritierte den Professor (der auch eine Idealbesetzung für die Rolle des Prof Unrat wäre) so sehr. dass er die Vorlesung abbrach. Applaus der Jonges für diesen Einfall.

Die Initiative der TG „de Hechte“ ist ein Musterbeispiel für den Einfallsreichtum mancher Tischgemeinschaften für ihre Kreativität und den hohen ehrenamtlichen Einsatz für den Verein Und da der Elfte im Elften kurz bevorsteht: “Eine Rakete für „de Hechte“!

Originalbeitrag als PDF > Die Premiere der „Sichtbare Zeichen der Jonges“ im Jahr 2000