Tischgespräch

Hoch hinaus, weich gelandet.

Im Schatten des A-380

Schon sehr eindrucksvoll, obwohl so gut wie alle ihn kennen: Der Düsseldorfer Flughafen. Allerdings nur die drei Flugsteigbereiche A, B und C und zwar innen, mit den Geschäften, Schaltern, Sicherheitskontrollen und der Gepäckausgabe.

37 Hechte wollten das Ganze „von der anderen Seite“ sehen und so organisierten sie eine Besichtigungstour. Mit dem Bus, denn auf das Gelände darf niemand zu Fuß. Trotzdem wurden wir bei der Einfahrt kontrolliert wie die Fluggäste drinnen auch.

Zunächst umrundete unser Fahrer kleine Privatjets, mit denen Reiche, Mächtige und welche, die gerne so gesehen werden möchten, fliegen und unter sich bleiben. Einige dunkle Limousinen standen bereit, aber leider kein Winterkorn oder Mick Jagger zu sehen.

Dann zu großen Maschinen an den Auslegern der Flugsteige. Man konnte von ganz nah erkennen, dass Koffer immer noch per Hand aufs Band gelegt und im Flugzeug verstaut werden müssen. Ein Knochenjob, deshalb nur für Männer. Beim Stopp an den automatischen Verteilbändern über die tausende Gepäckstücke transportiert werden, erfahren wir, dass ein Koffer vom Check-in bis in das Flugzeug nur 20 Minuten benötigt.

Es ging weiter, um zu sehen, wie Boeings und Airbusse vom Ausleger weg – geschoben werden, bis sie die Turbinen zum Start nutzen können. Wir beobachteten, dass auch Jets manchmal eine Starthilfe benötigen, wenn die Batterie dazu nicht mehr reicht.

Schließlich der Höhepunkt: Die Piloten eines riesigen A-380 von Emirates testeten die Ruder und Flügelklappen. Sie rollte dann langsam zum Start, begleitet vom Bus. So nah wie möglich, aber nah genug, um Respekt vor den riesigen Turbinen zu bekommen.

Weiter ging es über das Gelände, an vielen Hallen vorbei bis zum Ende der Start- und Landebahnen und wir durften erleben, wie „unser“ A-380 abhob.

Die Hechte landeten am Ende, pünktlich … in der Brauerei an der Oststraße. Zum Nachtanken.

Wolfgang Frings
(aus Tor 07.2019)

Führung Botanischer Garten

Am spätsommerlichen Samstag, den 15.09.2018 wurden einige Hechte unter der Leitung der Pflanzenillustratorin Katrin Saran durch den botanischen Garten der hiesigen Heinrich-Heine-Universität geführt. Ihr Wissensfundus rund um die Pflanzenwelt begeisterte die kleine Gruppe auf den vielen Stationen in der Gewächshauskuppel, sowie im Außenbereich des weitläufigen Gartens. Im Anschluss kehrten alle noch gemeinsam in der Gaststätte Scotti´s in der Nähe zum botanischen Garten zum Abendessen ein.

   

Karl Rüdiger Himmes, ein guter Freund.

Karl-Rüdiger Himmes, wie immer gut gelaunt und wißbegierig.

Karl-Rüdiger Himmes, wie immer gut gelaunt und wißbegierig.

Es war wohl für alle die schockierendste Nachricht 2017, das unser Tischfreund Karl-Rüdiger Himmes nicht mehr unter uns weilt.

Unvergessen seine herzliche und liebenswürdige Art. Sein Interesse an Bildung und der Freude daran, sie mit anderen zu teilen. Ihn auf seinen Reisen, die er auch für unseren Tisch organisierte, zu bgeleiten, waren ein Quell der Freude und Wissen. Seine zuvorkommende Art werden wir wohl alle am meisten vermissen.

Immerhin durfte er bis zum letzten Augenblick seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen, dem Reisen und dem knüpfen internationaler Beziehungen. Karl-Rüdiger Himmes war ein Europäer durch und durch dem es immer wichtig war, so viel voneinander zu lernen wie möglich. Seine Heimat Neuss und Düsseldorf der Welt zu zeigen.

Er trug das Bundesverdienstkreuz und auch den Leopolds-Orden des belgischen Königs. Nicht zu Unrecht wurde er als der kommunalen „Außenminister“ von Neuss gesehen. Und all das teilte er auch mit den Düsseldorfer Jonges.

Wir sind ihm für alles  unendlich dankbar und fühlen uns geehrt, mit ihm am Tisch „de Hechte“ zusammen gewesen zu sein. Wir denken aber auch an die große Familie, denen er nun aus ihrer Mitte gerissen wurde.

Im Alter von 76 Jahren starb Karl-Rüdiger überraschend bei einer Reise in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana.

Nachruf RP-Online | Nachruf Stadt Neuss | Nachruf CDA | Nachruf Nouvelle 24

Ein „Hecht-Sprung 11“ in die Historie.

Die Premiere der „Sichtbare Zeichen der Jonges“ im Jahr 2000

Von Horst Morgenbrod

Wann und warum brachte unser Heimatverein am Hause Burgplatz 12 eine Goethe-Gedenktafel an? Was bedeutet der Name Friedrich von Spee für die Düsseldorf-Historie? Wie sind die einzelnen Stationen des von den Jonges aus Anlass des 700-lahre-Stadt-Jubiläums gestifteten und von Ben Gerresheim errichteten Stadterhebungsmonument zu erklären?

In dem uns vorliegenden Buch „Sichtbare Zeichen der Düsseldorfer Jonges“ wird auf 230 Seiten all das aufgelistet, was unser Heimatverein 111 den bald 70 Jahren seines Bestehens an Gedenktafeln. Brunnen, Plastiken. Monumenten und anderen hast ansehen Erinnerungen an die Geschichte unserer Stadt gestiftet hat. Viele Tischgemeinschaften haben Patenschaften dieser Denkmäler übernommen.

Das Buch ist ein Jubliläumsgeschenk der TG „de Hechte“ an unseren Verein aus Anlass ihres 25- jährigen Bestehens. Nur eine trockene Aufzählung von Jonges-Stiftungen? Das Gegenteil ist der Fall· Das Buch hat nicht nur hervorragende Papierqualität, es ist auch von der grafischen Gestaltung her ein Meisterwerk geworden. Beim Blättern lässt sich nachvollziehen, welches Arbeitsmaß sich mehr als 25 Tisch-Mitglieder über viele Monate zugemutet haben.

Hechte-Tischbaas Arnulf Pfennig nannte drei Namen stellvertretend für den gesamten Mittarbeiterstab: Redakteur Hermann Schulte, für Fotografie und Gestaltung Josef Schmitt und für den Druck Helmut Kühn. Gratulation an dieses Team!

Auch der heilige Nepomuk gehört zum Stiftungs-Fundus der Jonges. Er wacht an der Oberkasseler Brücke.

Auch der heilige Nepomuk gehört zum Stiftungs-Fundus der Jonges. Er wacht an der Oberkasseler Brücke.

Jonges-Baas Gerd Welchering würdigte dieses Geschenk „der Hechte“ an den Verein und nannte es ein grandioses Buch und unverzichtbares Nachschlagewerk. Er zollte den Machern Respekt Dank und Anerkennung. Am Abend der Vorstellung dieses Buches im vorigen Monat erfreuten die Hechte die Jonges auch mit einem von Josef J Schmitt erdachten Sketch, bei dem zehn Studenten (TC-Mitglieder) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf der Vorlesung ihres Professors (Helmut Kühn) über das Thema „Die Geschichte der Evolution vom Hecht zum Jonges-Hecht“ lauschten.

Dass sie die Vorlesung immer wieder durch ungezügelte Zwischenbemerkungen störten. irritierte den Professor (der auch eine Idealbesetzung für die Rolle des Prof Unrat wäre) so sehr. dass er die Vorlesung abbrach. Applaus der Jonges für diesen Einfall.

Die Initiative der TG „de Hechte“ ist ein Musterbeispiel für den Einfallsreichtum mancher Tischgemeinschaften für ihre Kreativität und den hohen ehrenamtlichen Einsatz für den Verein Und da der Elfte im Elften kurz bevorsteht: “Eine Rakete für „de Hechte“!

Originalbeitrag als PDF > Die Premiere der „Sichtbare Zeichen der Jonges“ im Jahr 2000

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