Ein „Hecht-Sprung 11“ in die Historie.

Die Premiere der „Sichtbare Zeichen der Jonges“ im Jahr 2000

Von Horst Morgenbrod

Wann und warum brachte unser Heimatverein am Hause Burgplatz 12 eine Goethe-Gedenktafel an? Was bedeutet der Name Friedrich von Spee für die Düsseldorf-Historie? Wie sind die einzelnen Stationen des von den Jonges aus Anlass des 700-lahre-Stadt-Jubiläums gestifteten und von Ben Gerresheim errichteten Stadterhebungsmonument zu erklären?

In dem uns vorliegenden Buch „Sichtbare Zeichen der Düsseldorfer Jonges“ wird auf 230 Seiten all das aufgelistet, was unser Heimatverein 111 den bald 70 Jahren seines Bestehens an Gedenktafeln. Brunnen, Plastiken. Monumenten und anderen hast ansehen Erinnerungen an die Geschichte unserer Stadt gestiftet hat. Viele Tischgemeinschaften haben Patenschaften dieser Denkmäler übernommen.

Das Buch ist ein Jubliläumsgeschenk der TG „de Hechte“ an unseren Verein aus Anlass ihres 25- jährigen Bestehens. Nur eine trockene Aufzählung von Jonges-Stiftungen? Das Gegenteil ist der Fall· Das Buch hat nicht nur hervorragende Papierqualität, es ist auch von der grafischen Gestaltung her ein Meisterwerk geworden. Beim Blättern lässt sich nachvollziehen, welches Arbeitsmaß sich mehr als 25 Tisch-Mitglieder über viele Monate zugemutet haben.

Hechte-Tischbaas Arnulf Pfennig nannte drei Namen stellvertretend für den gesamten Mittarbeiterstab: Redakteur Hermann Schulte, für Fotografie und Gestaltung Josef Schmitt und für den Druck Helmut Kühn. Gratulation an dieses Team!

Auch der heilige Nepomuk gehört zum Stiftungs-Fundus der Jonges. Er wacht an der Oberkasseler Brücke.

Auch der heilige Nepomuk gehört zum Stiftungs-Fundus der Jonges. Er wacht an der Oberkasseler Brücke.

Jonges-Baas Gerd Welchering würdigte dieses Geschenk „der Hechte“ an den Verein und nannte es ein grandioses Buch und unverzichtbares Nachschlagewerk. Er zollte den Machern Respekt Dank und Anerkennung. Am Abend der Vorstellung dieses Buches im vorigen Monat erfreuten die Hechte die Jonges auch mit einem von Josef J Schmitt erdachten Sketch, bei dem zehn Studenten (TC-Mitglieder) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf der Vorlesung ihres Professors (Helmut Kühn) über das Thema „Die Geschichte der Evolution vom Hecht zum Jonges-Hecht“ lauschten.

Dass sie die Vorlesung immer wieder durch ungezügelte Zwischenbemerkungen störten. irritierte den Professor (der auch eine Idealbesetzung für die Rolle des Prof Unrat wäre) so sehr. dass er die Vorlesung abbrach. Applaus der Jonges für diesen Einfall.

Die Initiative der TG „de Hechte“ ist ein Musterbeispiel für den Einfallsreichtum mancher Tischgemeinschaften für ihre Kreativität und den hohen ehrenamtlichen Einsatz für den Verein Und da der Elfte im Elften kurz bevorsteht: “Eine Rakete für „de Hechte“!

Originalbeitrag als PDF > Die Premiere der „Sichtbare Zeichen der Jonges“ im Jahr 2000

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